Notverkauf: Immobilienverrentung anstatt Zwangsversteigerung

Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona können bisher noch nicht erfasst werden. Experten gehen davon aus, dass es zu erheblichen finanziellen Einbußen kommen wird. Unter Umständen kann dies dazu führen, dass Immobilieneigentümer ihre Kredite nicht mehr bedienen können. Die Folge darauf wäre eine Zwangsvollstreckung. Um diese schon vorher zu vermeiden, gibt es auch noch andere Alternativen wie die Immobilienverrentung.

Die Nachfrage nach Immobilie ist auch im aktuellen Lockdown noch größer als das Angebot. Wer seine Immobilie jetzt zwar schnell verkaufen muss, hat deshalb immer noch eine starke Verhandlungsposition. Um diese Verhandlungsposition aber zu nutzen, müssen Immobilienverkäufer den Wert der Immobilie und ihre Zielgruppe kennen.

Immobilienverrentung: Mietfrei wohnen

Wenn Sie kurzfristig die Liquidität durch einen Immobilienverkauf steigern und dennoch ihr Dach über dem Kopf behalten möchten, bietet die Immobilienverrentung die Lösung.  Bei der Immobilienverrentung können Eigentümer ihre Immobilie verkaufen und dennoch darin wohnen bleiben. Hierfür lassen sie sich ein Wohnrecht im Grundbuch eintragen. Dafür gibt es zwei Modelle: Das Wohnrecht kann lebenslang gelten – so bei der Leibrente. Oder es kann zeitlich befristet sein – so bei der Zeitrente. Für Kapitalanleger ist das ein interessantes Modell.

Dabei kann relativ frei vereinbart werden, wie der Kaufpreis für die Immobilie gezahlt wird. Er kann als monatliche „Rente“ gezahlt werden, als Einmalzahlung oder als Kombination aus beidem. Wer in einer Notsituation verkaufen muss, wird vielleicht eine größere Einmalzahlung bevorzugen. Die Berechnung der monatlichen Rente ist sehr komplex, da sie von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Grundlage ist natürlich der Wert der Immobilie. Diesen ermittelt am besten ein lokaler Qualitätsmakler. Entscheidet sich der Verkäufer für die Zeitrente, also ein zeitlich befristetes Wohnrecht, richtet sich die Rente nach diesem Zeitraum. Bei der Leibrente kommt es auf die geschätzte Lebenserwartung des Immobilienverkäufers an.

Zwangsversteigerung vermeiden

Können Immobilieneigentümer den Bankkredit nicht mehr bedienen, droht meist eine Kündigung des Kredites. Dies führt meist zur Zwangsversteigerung der Immobilie. In der Regel ist das eine schlechte Lösung, da Immobilien hierbei auch oft unter Wert verkauft werden.

Ein Profi-Makler kennt durch seine langjährige Erfahrung solche Fälle genau. Er sorgt dafür, dass auch unter Zeitdruck die Immobilie zu einem marktgerechten Preis verkauft wird. So hilft er, eine Zwangsversteigerung zu vermeiden.  Lassen Sie sich von einem Profi-Makler beraten, welches Modell für Ihre individuelle Situation am besten passt.

Sie möchten mehr über die Verrentung einer Immobilie erfahren? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienverrentung-mit-dem-eigenheim-das-einkommen-aufbessern/24577956.html?ticket=ST-7854216-5hV79ODe1XZPRBFmETUm-ap1

https://www.pflegehilfe.org/immobilienverrentung

https://www.test.de/Immobilienrente-Haus-verkaufen-und-trotzdem-weiter-drin-wohnen-1814463-0/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © AndrewLozovyi/Depositphotos.com

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